Auffahrunfall in Eckmannshausen:
Vier Personen betroffen
– Ortsbürgermeister fordert erneut Tempo 30
Netphen, 28.09.2026_NE| Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wurden am Montagmittag gegen 13:43 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Unglinghausener
Straße in Eckmannshausen alarmiert. An dem Unfall waren zwei Pkw beteiligt.
Nach ersten Erkenntnissen musste eine Autofahrerin auf der Unglinghausener Straße verkehrsbedingt anhalten. Die Fahrerin des nachfolgenden Fahrzeugs erkannte dies
offenbar zu spät und fuhr auf den stehenden Pkw auf. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der vorausfahrende Ford im Heckbereich erheblich beschädigt.
Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich zudem zwei Kinder in den beteiligten Fahrzeugen. Sie wurden vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht, blieben jedoch
unverletzt. Eine der beiden Fahrerinnen wurde zur weiteren medizinischen Abklärung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Insgesamt waren nach Angaben der Feuerwehr vier Personen – zwei
Erwachsene und zwei Kinder – von dem Unfall betroffen. Nach ersten Einschätzungen erlitten sie höchstens leichte Verletzungen.
Wie Einsatzleiter Sebastian Reh, Leiter der Feuerwehr der Stadt Netphen, vor Ort erklärte, beschränkten sich die Maßnahmen der Feuerwehr auf wenige Tätigkeiten. Weder
traten Betriebsstoffe aus noch wurde die Batterie des beschädigten Ford in Mitleidenschaft gezogen, sodass keine weiteren Sicherungsmaßnahmen erforderlich waren.
Während der Rettungsarbeiten und der polizeilichen Unfallaufnahme blieb die Unglinghausener Straße zeitweise voll gesperrt.
Der Unfall nahm Ortsbürgermeister Reinhold Weber (Freie Wähler) zum Anlass, erneut auf die aus seiner Sicht notwendige Verkehrsberuhigung hinzuweisen. Bereits seit längerer Zeit werde für den betreffenden Straßenabschnitt eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h gefordert. Aufgrund der Nähe zu Kindergarten und Schule komme es dort immer wieder zu kritischen Situationen. Der aktuelle Unfall zeige nach seiner Auffassung erneut, wie wichtig Maßnahmen zur Reduzierung der Geschwindigkeit in diesem Bereich seien.
Bilder und Bericht: Nico Eggers
27_06_26_NE_Netphen-Hainchen/Ewersbach. Am Samstagnachmittag kam es auf der Landstraße zwischen Ewersbach und Hainchen zu einem schweren Motorradunfall. Ein Chopperfahrer war in Fahrtrichtung Hainchen unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache in einem Kurvenbereich die Kontrolle über sein Motorrad verlor und zu Fall kam.
Durch die Wucht des Sturzes wurde der Fahrer über die Leitplanke geschleudert und blieb dahinter verletzt liegen. Zwei Ersthelfer, die den Unfall beobachtet hatten beziehungsweise kurz darauf an der Unfallstelle eintrafen, leisteten umgehend Erste Hilfe. Gemeinsam brachten sie den Verletzten vorsichtig wieder hinter der Leitplanke auf die Fahrbahn und lagerten ihn anschließend bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes im Schatten, um ihn vor der starken Sonneneinstrahlung zu schützen.
Der Motorradfahrer zog sich bei dem Unfall erhebliche Verletzungen zu. Trotz der Schwere des Sturzes war er während der gesamten Erstversorgung ansprechbar. Nach der medizinischen Versorgung durch den Rettungsdienst und die Notärztin wurde er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Neben dem Rettungsdienst waren auch Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort. Sie sperrten die Straße während der Rettungsmaßnahmen ab, unterstützten den Rettungsdienst bei der Versorgung des Verletzten und sicherten die Unfallstelle. Nach Abschluss der Rettungs- und Bergungsarbeiten konnte die Strecke wieder freigegeben werden.
Bilder und Bericht: Nico Eggers
Dreis-Tiefenbach, 25. Juni 2026_NE – Gegen 14 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 62 in Dreis-Tiefenbach ein Verkehrsunfall, bei dem ein 76-jähriger Fahrer eines
Dacia leicht verletzt wurde. Der Unfall führte zu einem Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sowie zu Verkehrsbehinderungen im Bereich der Siegstraße.
Nach ersten Erkenntnissen war der 76-Jährige mit seinem Dacia auf der B62 aus Richtung Netphen kommend in Fahrtrichtung Weidenau unterwegs. Auf Höhe des Hauses
Siegstraße 79 kam das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache nach links von seiner Fahrspur ab. Der Wagen überquerte die Gegenfahrbahn und prallte anschließend gegen einen am Fahrbahnrand
abgestellten Seat.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der geparkte Seat auf den angrenzenden Bürgersteig geschleudert. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und waren nach dem
Unfall nicht mehr fahrbereit. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf mehrere tausend Euro belaufen.
Passanten eilten dem Fahrer des Dacia unmittelbar zur Hilfe und befreiten ihn aus seinem Fahrzeug. Der 76-Jährige erlitt nach ersten Angaben leichte Verletzungen und wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes von Ersthelfern betreut. Anschließend übernahm der Rettungsdienst die medizinische Versorgung des Mannes.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle, stellte den Brandschutz sicher und unterstützte die Einsatzmaßnahmen. Die Polizei nahm den Unfall auf und leitete die Ermittlungen zur genauen Ursache des Geschehens ein.
Während der Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten musste die B62 im Bereich der Siegstraße halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Einsatzstelle vorbeigeführt, wodurch es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen kam.
Bilder und Bericht: Nico Eggers
12-06-26_NE Am Freitagnachmittag wurde die Feuerwehr durch einen aufmerksamen Anwohner in die Straße Im Hüttenheim alarmiert. Grund für den Einsatz war eine zunächst unklare Qualmentwicklung hinter einem als Asylbewerberheim genutzten Wohngebäude.
Bereits bei der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte Hinweise auf die gemeldete Rauchentwicklung feststellen. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren noch Reste des Qualms sichtbar, die auf ein mögliches Brandereignis hindeuteten. Umgehend wurde das Gebäude sowie der umliegende Bereich umfassend kontrolliert.
Die Feuerwehr überprüfte sämtliche Wohneinheiten des Hauses sowie weitere relevante Bereiche auf mögliche Brandherde oder andere Gefahrenquellen. Trotz der intensiven Suche konnte jedoch weder ein offenes Feuer noch ein anderer Auslöser für die Rauchentwicklung festgestellt werden. Auch durch weitere Kontrollmaßnahmen ergaben sich keine Hinweise auf eine akute Gefahr.
Neben der Feuerwehr waren auch die Polizei sowie das Ordnungsamt der Stadt Netphen vor Ort. Die Einsatzkräfte arbeiteten eng zusammen, um die Ursache der Qualmentwicklung zu klären und eine Gefährdung der Anwohner auszuschließen.
Nach Abschluss der umfangreichen Kontrollmaßnahmen konnte der Einsatz beendet werden. Die genaue Ursache der beobachteten Qualmentwicklung blieb zunächst unklar. Die Bewohner konnten anschließend in ihren Wohnungen verbleiben.
Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang darauf hin, bei ungewöhnlichen Rauch- oder Qualmentwicklungen umgehend den Notruf zu wählen. Durch das schnelle Handeln des Anwohners konnte die Situation zeitnah überprüft und eine mögliche Gefahr ausgeschlossen werden.
Netphen / Burbach (ots 07.06.26) Im Rahmen der europaweiten ROADPOL-Operation "2-Wheeler" führte die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein am gestrigen Sonntag Sonderkontrollen durch. Im Blickpunkt standen die motorisierten Zweiräder und ihre Fahrerinnen und Fahrer. Dabei ging es nicht nur um repressive Überprüfungen.
Das Thema Prävention wurde ebenfalls großgeschrieben. So stand an einer der beiden Kontrollstellen (B 62 - Applauskurve;
weitere Kontrollstelle B 54 - Autobahnzu-bringer Bereich Anschlussstelle Haiger-Burbach), die zwischen 10 und 18 Uhr betrieben wurden, eine Airbag-Weste zu Demonstrationszwecken vor Ort zur Verfügung.
Die Weste ist optionaler Bestandteil der Schutzbekleidung. Bei einem Sturz bläst sich die Weste ähnlich wie ein Airbag auf. Die Westen können bei Verkehrsunfällen die auf den Körper wirkenden Kräfte teilweise abfedern und dadurch das Risiko schwerer Verletzungen, insbesondere an Kopf, Hals, Brust und Wirbelsäule, verringern.
Auch ein Präventionsanhänger mit einem Unfallmotorrad war im Einsatz und sorgte für einen Blickfang und Gesprächsstoff. Viele Bikerinnen und Biker zeigten sich sehr interessiert. Auch über die Themen Geschwindigkeit, Sichtbarkeit, Schutzkleidung und Tourenplanung wurde gefachsimpelt.
Allerdings kamen auch Geschwindigkeitsmessungen mit Radar- und Lasergerät zum Einsatz. Insgesamt 94 Fahrzeuge waren zu schnell, davon zehn Motorräder. Ein Biker war ohne die erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs, zwei weitere Motorräder wiesen technische Mängel / Veränderungen auf, die zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führten. Polizeirat Marcel Zirnsak, Leiter der Direktion Verkehr, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Sondereinsatz:
"Das aus unserer Sicht ausgewogene Verhältnis zwischen Repression und Prävention sorgte für eine entsprechende Akzeptanz bei den Motorradfahrenden.
Mit der Airbag-Weste und dem Präventionsanhänger "Unfallmotorrad" hatten wir schnell Gesprächsstoff und stießen mit unserer Aktion auf Interesse. Geschwindigkeit ist nach wie vor bei den Verkehrsunfällen mit gravierenden Unfallfolgen die Unfallursache Nummer 1.
Daher hat auch der repressive Ansatz seine Berechtigung und ist wichtiger Bestandteil bei der Verkehrssicherheitsarbeit. Wir hoffen, dadurch unserem Ziel, möglichst wenige Verkehrsunfälle mit verletzten oder sogar getöteten Motorradfahrenden zu haben, einen Schritt nähergekommen zu sein."
Während der Motorradsaison sind neben den routinemäßigen Kontrollen noch weitere Sonderkontrollen geplant.
Bilder und Bericht:
Kreispolizeibehörde
Siegen-Wittgenstein
Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit
Nenkersdorf 21_11_22 NE Kurz nach 16 Uhr kam es zu einen Feuer in der Hellerstraße in Netphen Nenkersdof. Das Feuer entstand im Bereich der Küche und sog dann recht rasch in den Dachstuhl. Die alarmierte Feuerwehr versuchte erst noch das Gebäude von Innen zu löschen, dies war aber nicht mehr möglich. Parallel wurde das Haus auch über mehrere Strahlrohre und per Drehleiter von außen gelöscht. Die Feuerwehr versuchte die Dachhaut zu öffnen, um die Hitze entweichen zu lassen. Aber das Feuer zündete durch und der Dachstuhl brannte in voller Ausdehnung.
Eine Hausbewohnerin musste mit Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Im Einsatz waren über 100 Feuerwehrkräfte aus dem Stadtbereich Netphen, Laasphe und Siegen. Der Einsatzleitwagen II und der Wechselcontainer Atemschutz des Kreis Siegen-Wittgenstein wurde auch zur Einsatzstellen geordert. Auch der Kreisbrandmeister Bernd Schneider war vor Ort. Während der Löscharbeiten war die Sieg-Lahn-Straße voll gesperrt.
Die Nachlöscharbeiten (Stand 18 Uhr) dauern noch an.
Durch das Feuer und Löschwasser wird das Haus längere Zeit nicht mehr bewohnbar sein, wenn dies überhaupt möglich sein wird.
Bilder/Video/Bericht: Nico Eggers
12-10-22_NE Netphen Am Mittwochvormittag gegen 11:40 Uhr kam es in Netphen Oelgershausen zu einem Feuerwehreinsatz.
Der Fahrer eines Radladers bemerkte Qualm, der währen der Fahrt aus dem Fahrzeug stieg, schon nach kurzer Zeit stand die Maschine im Vollbrand.
Die Freiwillige Feuerwehr rückte mit mehreren Kräften zur Einsatzstelle in die Straße Auf der Schütze aus. Bei den Löscharbeiten explodierten die Reifen des Radladers. Das Fahrzeug wurde mit
Schaummittel durch die Feuerwehr abgelöscht.
Aufgrund, dass die Brandstelle unmittelbar an einen kleinen Fluss war, wurde der Umweltbeauftragte der Stadt Netphen auch zur Einsatzstelle gerufen.