Lockdown „Light“ ab 2. November

– Steht jetzt die Gastronomie endgültig vor dem AUS?

Siegerländer Gastronomen wehren sich gegen die Schließung ihrer Lokale.

Teilnehmende Gaststätten: Keiler-House - Netphen Goller Bräu - Siegen Kölner Tor - Siegen Sport- und Eventkneipe Scholl - Siegen Gaststätte JoJos Pub - Weidenau Gaststätte Number One - Weidenau Gaststätte Zollhaus - Kreuztal Gaststätte Pub - Ferndorf Ga

Netphen I 30-10-2020_NE Am Freitag, dem 30. Oktober versammelten sich einige Siegerländer Gastronomen im Keiler House in Netphen, um auf ihr aussichtslose Situation aufmerksam zu machen. Bei dieser Pressekonferenz stellten die Gastronomen klar, dass die Situation mehr 5 vor 12, sondern jetzt schon 5 nach 12 ist.


Schon beim 1. Lockdown waren die Gastronomen die Ersten, die ihre Lokale schließen mussten, ohne zu wissen, wann und wie es weiter geht. Für den Übergang gab es die Sofortmaßnahme der Bundesregierung. Diese war zuerst einmal, für den Übergang eine gute Lösung, mittlerweile mussten aber einige diese Förderung sogar zurückzahlen. Oder man hält die Luft an, dass man nicht die Information bekommt, die Förderung zurückzahlen zu müssen. Mal ganz davon abgesehen, dass man die 9.000 / 15.000,-€ voll versteuern muss.


Nach wochenlanger unfreiwilliger Untätigkeit durften die Lokale und Kneipen unter sehr hohen Auflagen wieder geöffnet werden. Dies alles, war sehr kostenintensiv und daher waren schnell Summen im hohen vierstelligen Bereich nötig, um überhaupt wieder eröffnen zu können.


Bei der ersten Lösung, dass sich max. 5 Personen aus 2 Haushalten, an einem Tisch Platz nehmen konnten, war es für die Betreiber ein Zuschussgeschäft. Nach der ersten Lockerung, dass sich 10 Personen treffen durften, kam man so langsam wieder in den Bereich Kostendeckend zu arbeiten und ggf. kleine Gewinne zu erwirtschaften. In diesem Zusammenhang investierten viele in den Ausbau ihrer Biergärten, dass man alle Vorschriften einhalten konnte. Dies war natürlich wieder mit sehr hohen Kosten verbunden, die kaum zu erwirtschaften waren.


Über die Sommermonate kam dann ein Funken Hoffnung auf, dass man so zumindest Überleben konnte. Nur leider ist der Sommer bei uns im Siegerland meist im September vorbei. Daher wurden viele Inhaber erfinderisch, um die Fläche ihrer Lokale zu erweitern. Teilweise versuchte man die Erweiterungen mit dem Aufstellen von Zelten zu verwirklichen. Dieser Gedanke wurde aber Teils durch die Bauämter zerstört, denn diese wendeten das deutsche Baurecht an. Durch diese Auflagenkataloge war es teilweise nicht möglich, eine „vorübergehende“ Zeltlösung zu realisieren. Daher stand man wieder mit dem Rücken zur Wand, denn durch die ganzen Vorgaben, konnte man kaum einen „normalen“ Umsatz erzielen.


Viele Gastronomen setzten jegliche Rücklagen zur Erhaltung ihrer Betriebe ein. Auch das Personalproblem wurde immer extremer, denn viele Aushilfen wanderten in andere Branchen ab. Als dann in den letzten Tagen auch noch die „Sperrstunde“ auf 23 Uhr heruntergesetzt wurde, war es wieder kaum möglich Kostendeckend zu arbeiten.


Viele Lokalbetreiber berichten, dass sich ihre Gäste dann nach 23 Uhr privat verabredeten, um weiterzufeiern. Da fragt man sich ernsthaft, ob die Herunter Setzung der Sperrstunde sinnvoll war. Denn im privaten Bereich wird sicherlich kaum auf Mindestabstand oder eine Maskenpflicht geachtet, was in einem Lokal gewährleistet gewesen wäre.


Nun wo der Lockdown „Light“ ab 2. November angekündigt ist, stehen viele Gastronomen vor dem Aus. Wie man auch aus der Gesprächsrunde erfahren konnte, glaubt keiner, dass es mit dem November getan sei. Die meisten der Anwesenden sind davon überzeugt, dass man in 2020 gar nicht mehr öffnen darf. Auch ein großes Thema war, dass seitens der Brauereien kaum Verständnis für die Unternehmer da sei. Ganz davon abgesehen, dass man ggf. Unterstützungen oder Nachlässe von den Lieferanten bekommen würde.
Da November und Dezember eigentlich die umsatzstärksten Monate sind, werden viele Lokale den Lockdown „Light“ nicht überleben können. Man rechnet mit einer Pleitewelle bis zu 70 % der Lokale und Kneipen in den nächsten Monaten.


Dadurch, dass die Gastronomen in 2020 bereits sehr viele Auflagen durchgeführt und erfüllt haben, versteht man es kaum, warum diese nun wieder als Erste schließen müssen. Denn aus der Gastronomie sind kaum Corona Ansteckungen gekommen, weil diese ab der Wiedereröffnung sehr hohe Auflagen erfüllen mussten. Will man hier eine Branche kaputt machen?


Man hofft seitens der Gastronomen, die an dem Gespräch teilgenommen haben, dass es doch noch eine verträgliche Lösung gibt, denn sonst werden viele Lokale und Kneipen ihre Türen nie wieder öffnen.

Bestatter Christian Steuber bietet Alternative zur Besucherliste an.

 


 

Eine innovative Idee erleichtert den Besuche bei einer Beisetzung.

 

Netphen 25.10.2020 (NE)| Das Beerdigungsinstitut Pohl & Steuber / Klein-Nöh aus Netphen geht mit der Zeit. Dort bietet man ab sofort eine elektronische Möglichkeit sich bei einer Traufeider zu registrieren.


Auch bei einer Beerdigung muss eine Liste der Besucher geführt werden, uns nachvollziehen zu können wer daran teilgenommen hat. Als erster Bestatter im Siegerland hat Christian Steuber einen QR Code anfertigen lassen, welchen man scannen kann und sich somit online auf der jeweiligen Beerdigung oder Trauerfeier registrieren kann. Somit entfällt das teils lange Warten am Eingang um sich handschriftlich in eine Liste eintragen zu müssen.

Hierzu Christian Steuber : „Ab sofort stellen wir Ihnen die Möglichkeit der kontaktlosen Registrierung bei Anwesenheit Ihrerseits einer Trauerfeier/Seelenamt und/oder Beerdigung zur Verfügung. Sie werden bei Bestattungen die wir begleiten einen QRCode vorfinden, mit Ihrem Smartphone einscannen, Kontaktformular ausfüllen, absenden.
Die Daten werden automatisch nach der Aufbewahrungsfrist bei nicht Bedarf wieder gelöscht. Wir möchten Ihnen den QR Code schon hier zur Verfügung stellen, sollten Sie eine Bestattung besuchen von der Sie wissen das wir die Begleitung durchführen, können Sie sich schon vorab registrieren“.

Frau Vitt und Bürgermeister Wagener von der Stadt Netphen waren die Ersten, die den Sitzkomfort der Rickscha getestet haben.

Radeln ohne Alter, die Netpher Rikscha ist da.

 

Netphen (NE) 08_07_2020 Nach einiger Vorbereitungszeit wurde heute die Rikscha am Haus St. Elisabeth in Netphen, durch die Fa. Fahrrad Hees an die Stadt Netphen übergeben.

 

Jetzt werden sich viele Leute fragen: „Was soll die Stadt Netphen mit einer Rikscha?“
Hintergrund dieser Aktion ist, den Bewohnern des Hauses St. Elisabeth und St. Anna die Möglichkeit zu geben wieder mehr am öffentlichen Leben Teil zu nehmen. So wird man bald die Rikscha des öfteren durch Netphen und Umgebung fahren sehen.


Geplant sind Ausflüge für die Bewohner nach Dreis-Tiefenbach, Deuz, Echschenbach oder einfach mal eine große Runde durch Netphen.

 

Die Fahrer der Rikscha werden sich in den nächsten Tage erst einmal mit dem Gefährt vertraut machen müssen, dass die Bewohner dann auch sicher ihren Ausflug genießen können. Die sogenannten „Piloten“ sind alle ehrenamtlich tätig und freuen sich auch schon sehr auf die ersten Fahrten.

 

Zur Technik, die Rikscha ist ein ca. 50 kg schweres dreirädriges E-Bike mit 2 starken Akkus, die zusammen 780 Watt haben, damit die Piloten auch die Fahren genießen können.

 

Netphen ist nach Siegen, die zweite Stadt, die solch eine Rikscha vorhalten kann. Der zukünftige Standort ist das Haus St. Elisabeth. Dort wurde in einer Garage Platz geschaffen um das Gerät auch witterungsunabhängig zu parken.

 

Durch eine Spende der Sparkasse Siegen, konnte das rund 11.000,- € teure Gefährt für die Stadt Netphen beschafft werden.

 

Die Bewohner des Hauses St. Anna und St. Elisabeth freuen sich schon auf die ersten Fahren und hoffen, dass die Piloten in den nächsten Tagen sich schnell mit der Rikscha vertraut machen.

 

Bilder und Bericht: Nico Eggers

Darum gehts: 

 

UNSER AUFRUF …richtet sich an alle Unternehmer*innen aus der Veranstaltungswirtschaft: an Locations, Veranstalter, Event-Agenturen, Messegesellschaften, Messebauer, Caterer, Non-Food-Caterer, Technikdienst-leister, Dekofirmen und Einzelunternehmer: Lasst uns gemeinsam die bundesweite "Night of Light"veranstalten, um auf unsere Situation und die dramatische Lage der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam zu machen. Illuminiert Eure Location, Euren Firmensitz, sucht Euch ein Gebäude oder ein Bauwerk in Eurer Heimatstadt aus und illuminiert dieses mit rotemLicht. Ihr könnt Euch auch einfach auf der Unterstützer-Website listen lassen, um Eure Solidarität mit unserer Aktion auszudrücken!

 

HINTERGRÜNDE
Die dramatische Lage der Veranstaltungswirtschaft

 

Die Veranstaltungswirtschaft war der erste Wirtschaftszweig, der von der COVID-19-Krise getroffen wurde und er wird auch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit am längsten und tiefgreifendsten von den Auswirkungen betroffen sein. Faktisch alle Unternehmen aus den Bereichen Messebau, Veranstaltungstechnik, Eventagentur, Catering, Bühnenbau, Eventlocation, Messegesellschaft Kongresscenter, Tagungshotel, Konzertveranstalter, Künstler und Einzelunternehmer haben durch die erfolgten Veranstaltungsverbote seit dem 10.03.2020 innerhalb weniger Werktage ihre gesamten Auftragsbestände verloren. Sie gerieten als erste in die Krise (first in) und werden als letzte wieder aus der Krise herauskommen (last out).
 

Seit Mitte März macht die Veranstaltungswirtschaft quasi keinen Umsatz mehr. Anders als im produzierenden Gewerbe können weggefallene Umsätze nicht mehr nachgeholt werden, es kann auch nichts „auf Lager“ produziert werden; die meisten Unternehmen in der Veranstaltungswirtschaft sind Dienstleister. Selbst wenn nach Beendigung der Krise eine hohe Nachfrage einsetzen würde, kann der erlittene Verlust nicht mehr kompensiert werden. Die Veranstaltungswirtschaft insgesamt ist einer der größten Sektoren der deutschen Wirtschaft und zählt rund 1 Million direkte Beschäftigte. Es wird ein jährlicher Umsatz von rund 130,0 Mrd. Euro erwirtschaftet.  Rechnet man die Kultur- und Kreativwirtschaft mit ihren veranstaltungsbezogenen Teil- und Zuliefermärkten hinzu, so beschäftigen mehr als dreihunderttausend Unternehmen in über 150 Disziplinen mehr als 3 Millionen Menschen und erzielen einen Jahresumsatz von über 200 Mrd. Euro! *
 

Durch das vorläufige Verbot von Großveranstaltungen bis 31.08.2020 und einen danach noch folgenden Vorlauf zur Planung von Veranstaltungen gibt es einen 80 – 100 % Umsatzausfall über einen Zeitraum von mindestens acht Monaten. Daraus resultiert eine akute Insolvenzgefahr für die gesamte Branche. Es ist wichtig, auch die Öffentlichkeit auf die besonders hart getroffene Branche der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam zu machen und zu verdeutlichen, dass die derzeitigen Hilfeleistungen in Form von Kreditprogrammen nicht ausreichen. Da diese Kredite nicht wertschöpfend investiert werden können, sondern zur Deckung von Betriebskosten aufgewendet werden müssen, führt dies nach dem Verbrauch der Kredite zu einer erneuten Zahlungsunfähigkeit in Verbindung mit einer Überschuldung der betroffenen Unternehmen und Einrichtungen. 
 

Die wirtschaftliche Durchführung von Veranstaltungen ist zurzeit und bis auf Weiteres unter den geltenden Restriktionen und notwendigen Hygieneregelungen nicht mehr möglich. Es bestehen somit besondere, ökonomische Herausforderungen, um die sog. „First in – Last out“ Unternehmen sowie die in der Veranstaltungswirtschaft tätigen Einzelunternehmer, mithin die gesamte Branche, zu retten. 
 

Die für diese Aktion gemeinsam verwendete Farbe Rot soll folgendes ausdrücken:

Die Veranstaltungswirtschaft befindet sich auf der „Roten Liste“ der aussterbenden Branchen
Alarmstufe Rot - ein Milliardenmarkt und hunderttausende Arbeitsplätze sind in Gefahr!


Wir sind eine Gemeinschaft und haben das gemeinsame Ziel eines Branchendialogs mit der Politik.
Wir richten einen flammenden Appell an die Öffentlichkeit
Die Farbe Rot steht für die Leidenschaft für unseren Beruf / unsere Profession.

 

„Wir brennen für das, was wir tun“


 

Kommunalwahl 2020

Anmerkung der Redaktion von Netphen-Online.de, bisher haben wir nur diese Pressemitteilungen erhalten.
Um klar zu stellen, dass wir niemanden bevorzugen oder ignorieren, was uns bei der Veröffentlichung der Pressemitteilung von Paul Wagener unterstellt wurde.


(Sollten die Kommentare bei Facebook aber wieder aus dem Ufer laufen, werden wir alle Pressemitteilungen wieder von Netphen-Online entfernen.)

Erneute Bürgermeisterkandidatur

von Paul Wagener

 

Bürgermeister Paul Wagener hat dem Wahlleiter der Stadt Netphen, Hans-Georg Rosemann, und der stellvertretenden Wahlleiterin, Heike Büdenbender, am 22. April 2020 offiziell mitgeteilt, dass er sich den Bürgerinnen und Bürgern zur Wiederwahl für das Bürgermeisteramt bei der Kommunalwahl am 13.09.2020 stellt. „Wer mich kennt, weiß, dass er sich auf mich verlassen kann – auch in ‚schwerer See‘“, so Bürgermeister Wagener.

 

Mit Unterstützung der Unabhängigen Wähler-Gemeinschaft Netphen (UWG) möchte Bürgermeister Wagener sich auch in Zukunft für die Belange der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Netphen einsetzen, Bewährtes fortführen und Neues angehen, um das Potenzial der Keilerkommune weiter auszuschöpfen und die Heimat mit Herz noch mehr zu einem attraktiven Lebensmittelpunkt für Jung und Alt aufblühen zu lassen.

 

„Mein Herz schlägt für die Stadt Netphen. Mit ruhiger Hand arbeiten wir – die UWG Netphen und ich – für unsere Heimat, das Netpherland“, so der Bürgermeister. Auch in der aktuellen Ausnahmesituation zeigt Bürgermeister Wagener einen besonnenen und verantwortungsvollen Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger.

Gerade in Krisenzeiten hilft es, sich auf Bewährtes verlassen zu können. „Als langjähriger Ministerialbeamter in einem Gesundheitsministerium weiß ich, worauf es in solchen Zeiten ankommt: Im Moment gilt Gesundheit vor Gaudi“, weiß Bürgermeister Wagener.

Foto v.l.n.r.: Sven Hendrik Schütz, Anne Höfer, Tobias Glomski, Silvia Glomski, Markus Stink, Uwe Eckmann

„Grünen-Team“ ist bereit für die Wahl und neue Herausforderungen

 

Am vergangenen Mittwoch hielt der Netpher Stadtverband Bündnis90/Die Grünen seine Wahllistenversammlung für die Kommunalwahlen im September ab. Um die Hygienebestimmungen einzuhalten, stellte die Stadt dafür die Georg-Heimann-Halle zur Verfügung.

Die Mitglieder wählten einstimmig Silvia Glomski und Sven Hendrik Schütz auf die Plätze 1 & 2 der Liste.

 

Silvia Glomski lebt seit 31 Jahren in Netphen und war von 1995 bis 2017 als Lehrerin und von 2013 bis 2017 als kommissarische Leiterin der Realschule Am Kreuzberg tätig. Sie vertrat die Grünen bereits von 2009 bis 2015 im Netpher Rat und rückte Anfang Mai als Stadtverordnete für  Günther Hachenberg nach. Von 2015 bis April 2020 hatte sie einen Sitz als sachkundige Bürgerin im Schulausschuss. Sie ist unsere erfahrene Spitzenkandidatin.

 

Sven Hendrik Schütz engagiert sich seit einigen Jahren in der Fraktionsarbeit und beteiligt sich u.a. im Schulausschuss und Ausschuss für Betriebe. Er möchte nun selbst den Schritt in den Rat wagen. S. H. Schütz lebt mit seiner Familie in Deuz und sieht einen seiner Schwerpunkte im Ausbau sozialer und familienfreundlicher Angebote.

 

Auf den weiteren Plätzen folgen Stadtverbandssprecher Tobias Glomski, Markus Sting und Anne Höfer. Damit stellen die Grünen  bekannte und auch neue Gesichter auf, die ihre Aufgaben im kommenden Rat unvorbelastet angehen und ihre Ideen für einen neuen Aufbruch einfließen lassen möchten. Stadtentwicklung bedeutet für uns Grüne nicht einfach nur Bauen, Abreißen und Sanieren, sondern kommende Investitionen müssen auf die Bedürfnisse der Bürger, Klima und die sich verändernde Umwelt angepasst werden, um generationsübergreifend nachhaltig und damit zukunftsfähig zu sein. Schon vor, aber auch nach Corona, darf kein „weiter so wie bisher“ gelten. Die Ideen der Bürger müssen aufgegriffen und ernst genommen werden, Entscheidungen transparent und nachvollziehbar kommuniziert werden.

Nur in einem gemeinsamen und solidarischen Diskurs kann Netphen seinen Beitrag über die Stadtgrenzen hinaus leisten und vor Ort attraktiv gestaltet werden. Unsere „neue“ Fraktion soll dafür als Sprachrohr dienen und ihren Beitrag leisten.

 

Alle Kandidaten, in Reihenfolge der Wahlbezirke:  Birgitt Geisweid (01 Dreis-Tiefenbach1), Uwe Eckmann (02 Dreis-Tiefenbach2), Christian Wachs (03 Dreis-Tiefenbach3), Jürgen Schmidt-Hölzer (04 Dreis-Tiefenbach4), Luisa Hübner (05 Eckmannshausen, Fronhausen, Oelgershausen), Peter Vitt (06 Herzhausen, Unglinghausen), Rosel Flender (07 Netphen1), Markus Sting (08 Netphen2), Anne Höfer (09 Netphen3), Silvia Glomski (10 Netphen4), Tobias Glomski (11 Afholderbach, Eschenbach, Sohlbach, Brauersdorf), Sven Hendrik Schütz (12 Deuz1), Helga Rock (13 Deuz2, Beienbach), Johanna Heide (14 Grissenbach, Nenkersdorf, Walpersdorf),  Giulia Gendolla (15 Salchendorf), Regina Sentker (16 Helgersdorf, Irmgarteichen, Werthenbach-Bhf), Walter Schindler (17 Hainchen, Werthenbach-Ort)   

Pressemitteilung: Stadtverband Bündnis90/Die Grünen Netphen 
​Foto, von Walter: Auf dem Sportplatz GHH

Erfolgreiche Dilldappen-Invasion in der 

Georg-Heimann-Halle

 

 

 

 

Netphen (WL_Verein) Über 200 Besucher der „Südwestfalen-Tauschbörse Netphen-Siegen 2019“ sorgten am 28. September 2019 bei freiem Eintritt für volle Parkplätze und Straßenränder rund um die Georg-Heimann-Halle in Netphen. In der Halle waren die vom Organisationsleiter Harald Gündisch zu vergebenden Tauschtische schnell belegt. Auch das leibliche Wohl der Besucher während der Veranstaltung war ihm und seinen freundlichen Küchenhelferinnen eine Herzensangelegenheit. Eingeladen hatten zu einem gemeinsamen Großtauschtag für Briefmarken, Münzen und Ansichtskarten der federführende Jubiläumsverein der Briefmarkenfreunde Netphen und der Verein für Briefmarkenkunde und Postgeschichte Siegen.

Zunächst erfreute Rainer Wagener aus Werthenbach die Besucher mit mehreren historischen, von ihm auf einem restaurierten Posthorn geblasenen Postillion-Signalen. Bekleidet war er dabei mit dem Cape und der Mütze, die schon der Postbeamte Heinrich Schmick in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Landzusteller im oberen Siegtal getragen hatte. Nach seinem schon traditionellen Grußwort zur Eröffnung des Jubiläums-Großtauschtags überreichte Netphens Bürgermeister Paul Wagener dem Vorsitzenden Wilfried Lerchstein im Namen der Stadt Netphen einen Umschlag mit einem Flachgeschenk und gratulierte ihm zum 50-jährigen Bestehen der im Oktober 1969 auf Initiative von Eduard Ley gegründeten Briefmarkenfreunde Netphen.

Anschließend trat der überregional bekannte Cartoonist Matthias Kringe aus Herzhausen ans Rednerpult und stellte seine eigens für den Großtauschtag auf Briefmarken und Postkarten in Szene gesetzten Dilldappen-Motive vor. Er hat nämlich nicht nur auf dem Sonderstempel einen Dilldappen als „Briefmarken-Ikarus“ in Szene gesetzt. Dieses Motiv gehört ebenso wie die Dilldappen-Beatles auf dem Zebrastreifen in Netphen zu den vier verschiedenen Dilldappen-Briefmarken und ziert als eingedruckte Briefmarke auch die vier verschiedenen Dilldappen-Postkarten. Deren Rückseiten begleiten die Dilldappen durch die vier Jahreszeiten. Mit dem Siegerländer Hauberg (Frühling), der Obernau-Talsperre mit Wasserski (Sommer) und Indian Summer (Herbst) sowie dem Dilldappen-Leibgericht „Gequallde Geschdalde“ (Winter) hat Matthias Kringe auch hierfür äußerst ansprechende Motive gezeichnet.

Joachim Schürmann, Vorsitzender der befreundeten Siegener Philatelisten, gratulierte dem Jubiläumsverein anschließend ebenso wie Rainer Wagener, der noch ein weiteres seiner Blasinstrumente vorstellte und als Postillion den Eröffnungsworten nochmals musikalische Akzente folgen ließ.

Für ihren Jubiläums-Großtauschtag hatten sich die Briefmarkenfreunde Netphen natürlich etwas Besonderes einfallen lassen. Gleich am Halleneingang konnten die Besucher im Foyer an einem lustigen Briefmarken-Weitflugwettbewerb teilnehmen und sich mit den aerodynamischen Eigenschaften einer quadratischen Briefmarke anfreunden. Sieger wurde Manfred Kittel aus Gummersbach mit der Weite von genau 5 Metern vor Dietmar Baumgarten aus Finnentrop (4,86 m) und Antonia Jost aus Netphen (3,84 m). Beim gleichzeitig stattfindenden Malwettbewerb „Was mir an Netphen besonders gefällt“ überzeugte die 8-jährige Lina Schleifenbaum aus Grissenbach mit ihrer Zeichnung von Netphens radelndem Keiler. Ihr Bild wird als Motiv zahlreiche Briefmarken Individuell zieren. Einen dieser Briefmarkenbögen wird ihr Wilfried Lerchstein demnächst als Geschenk überreichen. Anschließend werden diese Briefmarken dann den Adressaten ihrer Briefe von ihrem Zeichentalent künden.

Anlässlich des Jubiläums und des „Tages der Briefmarke“ war Jürgen Müller vom Bochumer Team „Erlebnis: Briefmarken“ der Philatelie-Schiene der Deutschen Post AG vor Ort und hatte auch den Jubiläums-Sonderstempel mitgebracht.

Matthias Kringe signierte geduldig die eigens gedruckten Schmuckumschläge und Postkarten mit seinen Dilldappenmotiven und stand auch als Foto-Motiv für die heutzutage üblichen Selfies bereitwillig zur Verfügung. Einschließlich der erforderlich gewordenen Nachbestellungen haben 1.000 Briefmarken und Postkarten mit seinen Dilldappenmotiven entweder auf den von den Besuchern verschickten postalischen Grüßen ihre Reise in die Welt hinaus angetreten oder in deren Sammelalben ein neues Zuhause gefunden.

Thilo Nagler vom Verband philatelistischer Prüfer (VP) sichtete die überwiegend von Erben vorgelegten Briefmarken- und Münzsammlungen und gab Tipps für deren sinnvolle Verwertung. Sowohl die Besucher als auch die aus einem weiten Umkreis angereisten Händler waren am Ende sehr zufrieden und sprachen von einer rundum gelungenen Veranstaltung.

Weil der Verein in diesem Jahr schon neun neue Mitglieder gewinnen konnte, liegt er derzeit bei der diesjährigen Mitgliederwerbeaktion der Philatelistenvereine auf NRW-Ebene in Führung, blickt deshalb optimistisch in die Zukunft und hofft darauf, die kulturellen Aktivitäten im Netpherland und darüber hinaus auch weiterhin bereichern zu können. So wollen sich die Briefmarkenfreunde Netphen z.B. im März 2020 an den Feierlichkeiten zum 125-jährigen Jubiläum der ersten motorisierten Omnibuslinie von Siegen über Netphen nach Deuz beteiligen. Und am 4. April 2020 steht ja mit der 3. „Südwestfalenbörse Siegen“ in der Siegerlandhalle die nächste Großveranstaltung an.

Aber zunächst einmal wird am 13. Oktober 2019 um 15 Uhr im Heimatmuseum Netpherland eine heimatgeschichtliche Ausstellung über das Postwesen im Netpherland seit dem Beginn der Preußenzeit vor über 200 Jahren bis in die Gegenwart eröffnet. Ausrichter sind gemeinsam der Heimatverein Netpherland und die Briefmarkenfreunde Netphen.

Der Verein bietet weiterhin eine einjährige kostenlose Schnuppermitgliedschaft an und heißt alle Interessenten auf seinen jeden 2. Sonntag im Monat von 10:00 - 12:00 Uhr im Heimatmuseum Netpherland stattfindenden Tauschtreffen gerne willkommen.

Weitere Auskünfte erteilt der Vorsitzende auch per Email an lercwi@web.de oder telefonisch unter 02737/209527.

 

Wilfried Lerchstein

(Vorsitzender des Vereins der Briefmarkenfreunde Netphen e.V.)

 

Neue Auszubildende

bei der Stadtverwaltung Netphen

 

Die Stadt Netphen freut sich, dieses Jahr drei neue Auszubildende in der Stadtverwaltung willkommen heißen zu dürfen. Sophie Weiß, Tabea Kraft und David Scherer wurden von Bürgermeister Paul Wagener sowie Ausbildungsleiterin Corinna Buro offiziell im Rathaus begrüßt.

 

Zum 1. August 2019 begannen bereits Sophie Weiß und Tabea Kraft, die dieses Jahr erfolgreich ihr Abitur am Gymnasium Netphen absolvierten, ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten. David Scherer wirddann am 1. September 2019 als Stadtinspektoranwärter sein duales Studium zum „Bachelor of Laws“ beginnen. Auch er hat im Sommer die Allgemeine Hochschulreife- an der St.-Franziskus-Schule in Olpe - erfolgreich erlangt.

 

Während Sophie Weiß und Tabea Kraft erste praktische Erfahrungen im Verwaltungsalltag sammeln, bevor sie im April 2020 in den ersten Berufsschulblock starten, wird David Scherer nur eine Einführungswoche im Rathaus haben, ehe er in der zweiten Septemberwoche direkt in seine ersten beiden Studienblöcke an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Hagen (FHöV Hagen) starten wird.

 

In der Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten werden Sophie Weiß und Tabea Kraft verschiedene Fachbereiche in der Verwaltung durchlaufen, um die vielfältigen Tätigkeitsfelder und Aufgaben im Rathaus kennenzulernen. Dazu zählen beispielsweise die Fachbereiche Zentrale Verwaltung, Soziales & Schulen, Ordnung & Bürgerservice und Finanzen. Neben den praktischen Abschnitten findet die theoretische Ausbildung am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in Siegen in Form von Blockunterricht sowie einmal wöchentlich im Rahmen der dienstbegleitenden Unterweisung (DU) am Berufsbildungszentrum (BBZ) in Siegen statt.

 

Im Rahmen des dualen Studiums „Bachelor of Laws“ wird David Scherer für eine Dauer von neun Monaten zunächst zwei Studienblöcke an der FHöV in Hagen absolvieren, bevor er im Juni 2020 seinen ersten Praxisabschnitt im Fachbereich Zentrale Verwaltung beginnen wird. Im weiteren Verlauf der Ausbildung im gehobenen Dienst wird er im Wechsel mehrereStudien-/Seminarblöcke sowie Praxisabschnitte absolvieren und u.a. in den Fachbereichen Finanzen, Ordnung & Bürgerservice sowie Soziales & Schulen im Rathaus eingesetzt werden.

 

Auch die Planungen für das nächste Ausbildungsjahr sind bereits abgeschlossen. Im Jahr 2020 werden drei junge Menschen ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten und zum Anlagenmechaniker für Rohrsystem-technik beginnen.

 

Die Stadtverwaltung Netphen wünscht den Auszubildenden für ihren Ausbildungsstart und den Verlauf ihrer Ausbildungen viel Erfolg und alles Gute!

 

Außerdem gab es weitere positive Nachrichten aus dem Rathaus: Leonie Stahl als Verwaltungsfachangestellte und Jan Leon Seidel als Informatikkaufmann beendeten im Sommer 2019 erfolgreich ihrejeweils dreijährigen Ausbildungen und wurden im Anschluss daran in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen.
 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gratulieren den beiden herzlich und wünschen ihnen eine erfolgreiche Zukunft bei der Stadt Netphen!

 

 

Text und BILD_ Stadt Netphen

110 Jahre - Autozentrum Steiner Netphen

Von der Dorfschmiede zum Mehr-Marken-Autozentrum

 

In Salchendorf gründete am 25. April 1909 Schmiedemeister Friedrich Steiner eine Dorfschmiede. Die wichtigsten Arbeitsgeräte des jungen Handwerksbetriebes waren damals Schmiedefeuer, Amboß, Biege-, Bohrmaschine sowie Schmiergel- und Sandstein. Aber schon im Jahr 1909 wurden mit einem 6-PS Daimler-Benz Motor über eine Transmission verschiedene Gerätschaften angetrieben. In den ersten Jahren wurden Äxte, „Haubergsknippe“, „Lohschöwwel“, „Struchhacke“, Berghacken und Wiesenbeile hergestellt. Dank Friedrich Steiner wurde bereits 1909 der Dreschflegel im oberen Johannland durch die Dreschmaschine abgelöst. Damals wurde das Holz noch mit der Axt oder der „Drummsäj“ ofengerecht zerkleinert. Für derartige Arbeiten besaß der Handwerksbetrieb bereits zu diesem Zeitpunkt eine Kreissäge. Vom Haincher Oberförster über die Dorfbewohner bis hin zur Walzen-Firma Albert Irle wurde im Lohn Brennholz geschnitten. Da die Stromversorgung erst im Jahr 1922 Einzug hielt, setzte der junge Schmiedemeister seinen eigenen Daimler-Benz Motor zum Antrieb von Dreschmaschinen und Brennholzsäge ein.

 

In den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts folgte dann für die Landwirtschaft die Fertigung von Ochsenkarren, Wagen, Pflugwagen und Pflügen sowie Eggen. Im Jahr 1937 baute man dann in Salchendorf den ersten Gummiwagen, bei dem die Holzräder durch Gummiräder ersetzt wurden. Schon ein Jahr später wurden bei Steiner die ersten Traktoren  der Marke Deutz verkauft.

 

Nach dem Krieg kam Friedrich Steiner jun. erst 1948 aus der Kriegsgefangenschaft zurück. Durch die Motorisierung in der Landwirtschaft, beschäftigte sich die Firma Steiner dann in den 50er Jahren mit der Reparatur und Instandsetzung von Traktoren und Landmaschinen. Ab 1958 übernahm man dann die Porsche-Diesel-Schlepper Vertretung für das Netpherland. Infolgedessen musste die  Werkstatt vergrößert werden um alle anfallenden Reparaturen durchführen zu können. Nach der Produktions- einstellung der Porsche-Diesel-Schlepper wurden anschließend Traktoren der Marke Güldner und Renault vertrieben. Ende der 60er Jahre hatte man sich in Salchendorf zusätzlich auf den Verkauf von Bodenbearbeitungsmaschinen und Heuerntern spezialisiert.

 

In den 70er Jahren wurde mit dem Vertrieb von Kommunal-fahrzeugen, Rasenmähern, Schneeräumern und Kehrgeräten begonnen. Daher hatte man recht bald einen sehr großen Kundenstamm wie z.B. Industriebetriebe, Kommunen und auch Privatkunden.

Salchendorf, Schulstrasse (1983)

Salchendorf war in den 80er Jahren immer noch das Zentrum der Firma Steiner. So veranstaltete man im Mai 1984 auf dem Schulhof in Salchendorf eine große Landmaschinen- und Motorgeräte-ausstellung, die bei der Bevölkerung sehr großen Anklang fand. Da die Firma Steiner zu diesem Zeitpunkt schon 17 Mitarbeiter hatte, entschied man sich von Salchendorf nach Netphen umzuziehen. Der Neubau des heutigen Autozentrum Steiner im Industriegebiet „Am Bernstein“ in Netphen wurde dann im Mai 1985 bezogen. Da zu dieser Zeit der Verkauf der Landtechnik stagnierte, entscheid man sich gleichzeitig mit dem Umzug den Verkauf von PKW’s weiter auszubauen. Am neuen Standort wurden nach wie vor Traktoren und Zubehör für Landtechnik verkauft, allerdings hatte man mit dem Fahrzeughersteller Mazda schnell einen starken Partner für den PKW Verkauf gefunden. „Mazda Steiner“ war und ist über die Grenzen des Siegerlandes bekannt. 

Ausstellung in Salchendorf, Schulstrasse 6 (1981)

Die Entscheidung von Salchendorf nach Netphen umzuziehen, stellte sich als goldrichtig dar. Die Umsatzzahlen im PKW-Bereich stiegen sehr schnell an, so dass bereits im Jahr 2003 der 3000. Neuwagen vom Standort Netphen ausgeliefert wurde.

Neubau in Netphen „Am Bernstein“ (1983)

Neben der Marke Mazda wurden zudem Fahrzeuge der Marken Subaru, Daewoo, später auch Chevrolet, vertrieben und natürlich auch in der hauseigenen Werkstatt gewartet.

Gemäß dem Firmenmotto „Stillstand ist Rückschritt“, wurde analog zu den Handelsmarken die Vermarktung von EU-Fahrzeugen im Autozentrum Steiner forciert und bis heute immer weiter ausgebaut. 

Durch den Generationswechsel im Jahr 2018 ging die Geschäftsführung an die Brüder Andreas und Christian Steiner in die 4. Generation über. Am 25. und 26. Mai 2019 feiert das Autozentrum Steiner sein 110-jähriges Firmenbestehen mit einem Frühlings- und Familienfest. Zu diesem Fest sind alle Interessierten eingeladen, um sich ein Bild vom Autozentrum Steiner und deren Angeboten zu machen. 

Die heutigen Inhaber: Andreas und Christian Steiner

Heute ist die Firma Steiner mit Ihrem vielfältigen Warenangebot aus EU-Fahrzeugen so gut aufgestellt, dass es im Zeitalter der Digitalisierung ein Leichtes ist, die Kunden von gleich- sowie höherwertigen aber dennoch sehr viel günstigeren Fahrzeugen überzeugen zu können.

Ständig werden am Standort Netphen über 150 Neu-Fahrzeuge und Jungwagen sofort abholbereit vorgehalten, um der hohen Marktnachfrage gerecht zu werden. 

Der überwiegende Teil aller Lagerfahrzeuge kann innerhalb von zwei Stunden nach Kaufentscheidung des Kunden zulassungs-fertig direkt mitgenommen werden. Ein breites Angebot vieler Marken und Modelle ist gegeben. 

Feuerwehr im Großeinsatz 

- über 1000 qm brennen

Netphen (NE) Im Wald zwischen Eschenbach und Brauersdorf (Alte Burg) brennen über 1000 qm Waldfläche. Gegen 14.45 Uhr wurde zuerst die Feuerwehr Netphen ausgelöst, in Eschenbach wurde direkt der Fluss „Netphe“ von der Feuerwehr gestaut, um eine Wasserentnahmestelle sicherzustellen.

 

Die Brandstelle war aber hoch über Eschenbach, auf der sagenannten „Alten Burg“, da dort keinerlei Wasser zugänglich ist, wurde direkt auch ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet.

 

Um einen besseren Überblick zu bekommen, war auch der Rettungshubschrauber „Christoph 25“ im Einsatz. Die Hubschrauberbesatzung konnte der Einsatzleitung wertvolle Informationen zur Brandausdehnung geben.

Nach den ersten Löschversuchen wurden weitere Einheiten des Waldbrandzuges ausgelöst. Dieser Zug setzt sich auch mehreren Tanklöschfahrzeugen aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein zusammen. Es waren unter anderem Fahrzeuge aus den Feuerwehren Kreuztal, Lützel und Hilchenbach vor Ort.

 

Aufgrund der extremen Trockenheit und des ständig drehenden Windes, war es besonders schwer den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Gegen 16.15 Uhr meldete der Wehrführer Sebastian Reh: „ Wir haben das Feuer zwar noch nicht unter Kontrolle, es dehnt sich aber nun nicht weiter aus!“

 

Da der Waldboden sehr trocken ist, loderte das Feuer immer wieder auf. Daher muss die gesamte Fläche nun Quadratmeter für Quadratmeter abgelöscht werden. Die Löscharbeiten werden sicherlich noch mehrere Stunden in Anspruch nehmen.

 

Gegen 16.30 Uhr wurde dann der zweite Waldbrand in Beriech Netphen gemeldet. In Walpersdorf brennen ca. 200-300 qm Wald. Für diesen Einsatz wurden einige Fahrzeuge aus Eschenbach abgezogen.

 

Bericht und Bilder: Nico Eggers (NE)

Mann von vier Zentner schwerem Strohballen schwer verletzt

 

Netphen (ots) - Beim Abladen von Strohballen von einem Lkw in Netphen-Walpersdorf in der Sankt-Sebastian-Straße machte sich am Dienstag gegen 14 Uhr ein 200 Kilogramm schwerer Strohballen selbstständig und rollte aus circa drei Meter Höhe vom Lkw zu Boden.

 

Dabei wurde der 54-jährige Lkw-Fahrer, der sich zu diesem Zeitpunkt zwischen dem Lkw und dem Anhänger aufhielt, von dem herunterrollenden Strohballen getroffen,  zu Boden geschleudert, mit seinem Körper gegen den Anhänger gedrückt und dabei schwer verletzt.

 

Der aus dem Rheinland stammende Mann wurde anschließend mittels Rettungswagen in ein Siegener Krankenhaus Siegen transportiert.

 

 

OTS:              Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein

 

So schnell kann´s gehen


– Man sitzt gemütlich am Grill
– Minuten später brennt die ganze Hecke


Aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit steht in so manchem Vorgarten im wahrsten Sinne des Wortes ein "Pulverfass".
 


Durch Zufall wurde ein Team von Netphen Online Zeuge eines Feuers, was vielen sicherlich nicht bewusst ist.

 

Durch einen Funkenflug von einem Grill, stand eine lebende Hecke in der kürzesten Zeit in Vollbrand. Jegliche löschversuche mit Wasserschläuchen hatten keinen Erfolg.

 

Binnen von Minuten brannten mehrere Meter der lebenden Hecke wie eine Fackel nieder. Nur die herbei gerufene Feuerwehr konnte den Brand löschen.

 

Glücklicherweise waren im Bereich der Hecke keine Bauwerke, denn nicht nur das Feuer breitete sich rasend schnell aus, sondern es entstand auch eine sehr starke Rauchentwicklung, bei der sehr schnell Lebensgefahr durch Rauchvergiftung entstehen kann.

 

Daher sollt man bei der momentanen Wetterlage besonders auf Büsche und Hecken achten und den Grill lieber auf eine freie Fläche stellen.

 

Bilder und Bericht: Nico Eggers

 

Diese Bilder entstanden innerhalb von wenigen Minuten.

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